Stimmen (Fortsetzung)
Die Süddeutsche Zeitung schrieb am 12. 3. 2003:

"Die drei jungen Musiker Jan Bertram (Klavier), David Ignatius (Violine) und Reiner Kuttenberger (Klarinette) [...] vermochten das überwiegend wohl nicht-jüdische Auditorium mit Lebensfreude zu erfüllen. Man hörte und fühlte Gesang und Tanz, spürte den Weg zur Freude, zunächst zögerlich und voller Fragen, und am Ende immer kraftvoll und lebensfroh."


Helmut Eisel zur neuen CD "Jazmer":

"Tadellos gespielt, gute Kangqualität. Die CD ist sehr schön und sie führt eure Linie der kammermusikalischen Klezmermusik konsequent fort."


Die Süddeutsche Zeitung schrieb am 24. 7. 2002:

"Mit der Abendmusik im Rathausfoyer (die eigentlich im Rathausgarten stattfinden sollte, wenn Petrus hier nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte) hat die Gemeinde musikbegeisterten Zuhörern am Sonntag ein ganz besonderes Bonbon geschenkt. Denn den überaus zahlreich erschienenen Besuchern der Veranstaltung wurde der Auftritt des Trio "Night & Day" spendiert: eines Ensembles mit internationalem Format.
Weil die drei jungen Musiker [...] schon im letzten Jahr beim Haarer Rathaus-Sommerkonzert begeistert hatten, reichten die im Foyer aufgestellten Stühle gar nicht aus, um dem Ansturm gerecht zu werden. Mit einer hervorragend ausgewählten Auswahl an Evergreens aus dem Bereich des Jazz und der Filmmusik präsentierte das 1999 gegründete Trio, von dem zwei Mitglieder an der Haarer Musikschule unterrichten, seinen Zuhörern Salonmusik vom Feinsten.
Beim dritten Teil des Abends aber, der der jiddischen Klezmer-Musik gewidmet war, übertraf das Ensemble diesen Eindruck noch und reihte sich in höchstes Niveau internationaler Klasse ein. Leicht, souverän, elegant (und mit dem nötigen Schuss intelligenter Ironie!) gingen die drei an den Musikhochschulen München, Würzburg und Trossingen ausgebildeten Solisten mit den teilweise zu Gassenhauern gewordenen Filmmelodien wie "Exodus" oder "Ich tanze mit dir in den Himmel hinein" um. Mit Ragtime von George Gershwin ("Strike up the band" oder "S'Wonderful"), Jazz von Jan Bertram, der sozusagen ein Liebeslied mit Dreigroschenoper-Dimension präsentierte ("Meryem Suite Part I") und "Besame mucho" erwiesen sich die überzeugenden Musiker als wahre Könner des anspruchsvollen Swing: Da wurde mit wunderbar lässigem Stil, spielerisch die virtuose Bandbreite der Instrumente ausgereizt.
Auf welch hohem Niveau ihre musikalische Kunst angesiedelt ist, machten die drei Profis dann vollends klar, als sie sich der Klezmer-Musik widmeten. [...] Mit Tänzen voller Lebenslust oder dem Gebet "Habdala" gab das Trio "Night & Day" mit mitreißender Dynamik und technischer Brillanz Einblicke in die jüdische Seele. "Shpil Klezmer shpil" nennt sich nicht nur der Titel einer der mit Bravo-Rufen geforderten drei Zugaben, sondern auch die Klezmer-CD des Trios. Demnächst wird sich das Trio "Night & Day" nach der Klezmer-Trommel in "Trio Zizal" umbenennen. Dieser Name wird dann wohl einem größeren Publikum bekannt werden."


Die Süddeutsche Zeitung schrieb am 10. 7. 2001:

„ ...Die rund 200 Zuhörer zeigten sich begeistert. Ovationen belohnten die drei jungen Musiker David Ignatius (Violine), Jan Bertram (Klavier) und Reiner Kuttenberger (Klarinette) für einen Abend zwischen Nostalgie und Swing, Operette und Klezmer..."
„ ... Die drei Musiker von „Night & Day" sind lebendige und ernsthafte Interpreten einer Musik die durch ihre schlagerhaftigkeit allzu leicht gassenhauerartig vereinfacht gespielt wird. [...] Zusammen konnten sie Stücken wie 'Kann denn Liebe Sünde Sein' oder 'Gern hab ich die Frau'n geküßt' die musikalische Tiefe und Geschmeidigkeit geben, die gute Musik ausmacht. Herausragend aus der bunten Palette von Operette, Oldies, Jazz und Klezmer interpetierten sie Gershwins 'Summertime' und den Zara Leander-Song 'Nur nicht aus Liebe weinen'. Besondere Liebe offenbarte das Trio zur Klezmermusik, wobei die Musiker nicht nur Giora Feidmans Bearbeitung des traditionellen Titels 'Shpil Klezmer Shpil' alle Ehre machten. [...] Beachtlich waren die Klezmer-Kompositionen 'Like Rain' und 'Prayer' von Ignatius und Kuttenberger. Zurecht bedankte sich das Publikum bei den drei Musikern durch langanhaltenden und begeisterten Applaus [...]"


Helmut Eisel in einem Brief an Reiner Kuttenberger

„...eine sehr schöne CD [Sphil Klezmer Sphil], zu der ich Ihnen nur gratulieren kann."
„Ihre Kompositionen und die Ihres Geigers sind sehr schön - die Interpretationen dieser Stücke gefallen mir noch besser als die der Standards."